Viszeralchirurgische Sprechstunde

Ihr Hausarzt vereinbart einen Termin in unserer Viszeralchirugischen Sprechstunde. Diese findet jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag zwischen 08:00 und 12.00 Uhr am Klinikum Passau statt. Um Terminvereinbarung (0851 5300 6688) wird gebeten.

Dort werden Sie von einem erfahrenen Viszeralchirurgen anhand der vorliegenden Befunde individuell beraten und erhalten den Termin für Ihre Aufnahme. Bei Notfällen kann Ihr Hausarzt unmittelbar mit uns Kontakt aufnehmen.


Stationäre Aufnahme zur operativen Therapie

Bei Ihnen wurde die Diagnose Pankreaskrebs gestellt und Sie haben einen Termin zur operativen Therapie erhalten.

Bitte bringen Sie alle von Ihrem Arzt erhobenen Befunde mit. Am Aufnahmetag melden Sie sich bitte zwischen 9 und 10 Uhr in der stationären Patientenaufnahme. Dort werden Sie einer viszeralchirurgischen Station (Stationen 14, 34 oder 75K) zugewiesen. Anschließend begeben Sie sich auf Station. Ihre Unterbringung erfolgt in modern ausgestatteten Zwei- oder Dreibettzimmern. Alle Zimmer verfügen über Dusche, Telefonanschluss, WLAN und Fernsehgerät. Auf Wunsch stehen auch Einbettzimmer zur Verfügung.

Am Aufnahmetag erwarten Sie verschiedene Untersuchungen und Gespräche:

  • Aufnahme durch das Pflegepersonal: In einem Gespräch mit der/m aufnehmenden Schwester/Pfleger werden die Bedürfnisse und Besonderheiten Ihrer Pflege ermittelt.
  • Aufnahme durch den Arzt: Der aufnehmende Arzt wird nach Durchsicht aller Unterlagen mit Ihnen sprechen und Sie untersuchen. Er wird Ihnen den anstehenden operativen Eingriff ausführlich erklären. Falls noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen, wird er dies in die Wege leiten.
  • Aufnahme durch den Narkosearzt: Im Rahmen der Vorbereitung auf den operativen Eingriff werden Sie von unserem Anästhesisten über die Narkoseverfahren ausführlich aufgeklärt werden. Hier erhalten Sie insbesondere auch Informationen über die moderne Form einer Schmerzbehandlung, die Periduralanästhesie.
  • Vorbereitende Untersuchungen: Falls noch weitere Untersuchungen (Röntgen, Computertomographie, EKG, Laboruntersuchungen) notwendig sind, werden diese von Ihrem behandelnden Arzt in die Wege geleitet.
  • Information über das Pankreaskrebstransitzentrum Passau: Bei Aufnahme erhalten Sie Informationsmaterial über das Pankreaskrebstransitzentrum Passau und speziell auf das Zentrum  zugeschnittene Fragebögen und Einverständniserklärungen.

Postoperativer Verlauf

Ihr behandelnder Arzt wird Sie darüber informieren, ob in Ihrem Falle eine routinemäßige Überwachung auf unserer Intensivstation notwendig wird. Bei der täglichen Visite erkundigen sich die behandelnden Ärzte nach Ihrem Befinden, kontrollieren die Wundverhältnisse und werden Ihren Heilverlauf postoperativ individuell betreuen. Selbstverständlich werden Sie umgehend und ausführlich über jeden neuen Befund informiert.


Tumorkonferenz

In einer wöchentlichen Tumorkonferenz besprechen Spezialisten der verschiedenen Disziplinen jeden Patienten anhand der Krankengeschichte, der vorliegenden Befunde und der Bildgebung. Die Onkologen und Strahlentherapeuten stellen die bei manchen Tumorstadien notwendige Zusatztherapie vor oder nach einer Operation sicher. Alle beteiligten Behandlungspartner erarbeiten für den einzelnen Patienten das optimale Therapiekonzept in Form einer interdisziplinären Empfehlung (Tumorkonferenzprotokoll). So wird die bestmögliche medizinische Versorgung sichergestellt.


Chemotherapie

Bei bestimmten Stadien der Erkrankung ist eine Chemotherapie indiziert. Die Indikation hierfür wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz festgelegt. Sie als betroffener Patient werden vom zuständigen Onkologen eingehend über die Art der Chemotherapie, deren Durchführung und deren Nebenwirkungen beraten.


Studien

Am Pankreaskrebstransitzentrum Passau werden auch Studien durchgeführt, um so die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Einen Überblick über die laufenden Studien erhalten Sie hier.


Klinik für Strahlentherapie am Klinikum Passau

Bei bestimmten Stadien des Krebses, d. h. wenn der Tumor eine gewisse Größe überschritten hat oder sich bei den Untersuchungen der Verdacht auf einen Befall von Lymphknoten ergibt, wird in der Regel eine neoadjuvante Strahlen- und Chemotherapie vor einer Operation empfohlen. Die Indikation hierfür wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz gestellt. Vor jeder Bestrahlung wird per Computertomogramm das genaue Bestrahlungsfeld ermittelt. Für eine möglichst schonende, aber dennoch effektive Bestrahlung stehen an unserem Klinikum modernste Geräte zur Verfügung.


RADIO-LOG MVZ Strahlentherapie am Klinikum Passau

Bei bestimmten Stadien des Krebses, d. h. wenn der Tumor eine gewisse Größe überschritten hat oder sich bei den Untersuchungen der Verdacht auf einen Befall von Lymphknoten ergibt, wird in der Regel eine neoadjuvante Strahlen- und Chemotherapie vor einer Operation empfohlen. Die Indikation hierfür wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz gestellt. Vor jeder Bestrahlung wird per Computertomogramm das genaue Bestrahlungsfeld ermittelt. Für eine möglichst schonende, aber dennoch effektive Bestrahlung stehen an unserem Klinikum modernste Geräte zur Verfügung.


Palliativstation

In weit fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung besteht die Möglichkeit, auf unserer Palliativstation behandelt zu werden. Dort wird durch eine schmerz- oder beschwerdelindernde Therapie die Lebensqualität verbessert. Die persönlichen Bedürfnisse und Probleme der Patienten finden auf der Palliativstation besondere Berücksichtigung.


Psychoonkologische Betreuung

Uns ist bewusst, dass Sie als betroffener Patient oft unerwartet mit Ihrer schwerwiegenden Krankheit konfrontiert werden. Dies belastet Sie nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Die Auseinandersetzung mit der Krankheit und deren Verarbeitung kostet Sie viel Kraft. Fragen, Sorgen, Ängste und Unsicherheiten erscheinen, die Sie oft nur schwer selbst lösen können. Auch hier können wir Ihnen fachkompetente Hilfe anbieten und die Betreuung durch einen im Haus tätigen Psychoonkologen veranlassen. Nach Auswertung eines psychoonkologischen Fragebogens können wir Ihnen den Kontakt mit unseren Psychoonkologen, Frau Dipl.-Psych. Sambros-Steininger, Herr Dipl.-Psych. Christian Bäker und Frau Psych. Andreea Ivascu vermitteln.


Nachsorge

Während Ihres Aufenthaltes werden Sie von den Ärzten regelmäßig über den Stand Ihrer Erkrankung und deren Behandlung informiert. Sollte die Empfehlung für eine zusätzliche adjuvante Therapie ausgesprochen werden, erfahren Sie und Ihr behandelnder Hausarzt rechtzeitig vor Entlassung die genauen Termine für die weiterführende Behandlung.
Nach jeder Form von Pankreaskrebs wird eine Nachsorge empfohlen. In einem Tumorkalender werden all Ihre Krankheitsdaten vermerkt und die individuellen Nachsorgeuntersuchungen festgehalten. Um unsere Patientinnen und Patienten nach den aktuellen Leitlinien bestmöglich zu behandeln und eine Verbesserung der Überlebensrate zu erzielen, führen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum Regensburg eine EDV - gestützte Tumordokumentation durch.

Sollten Sie Fragen/Anregungen oder Kritik für uns haben, benutzen Sie bitte den folgenden Link: