Brustsprechstunde

Im Rahmen des Brustkrebszentrums bietet die Frauenklinik spezielle Sprechzeiten für Brusterkrankungen und Brustkrebserkennung

Wir bieten: 

  • zweite Meinung
  • Beratung
  • Sonographie
  • Mammographie
  • Stanzbiopsie
  • Sprechstunde für Therapieplanung
  • Nachsorgesprechstunde
  • Beratung familiäres Mammakarzinom in der Genetik
  • Beratung bei gutartigen Brustkrebserkrankungen
  • Beratung bei Wachstum- und Entwicklungsstörungen der Brust
  • Beratung, Diagnostik und Therapie bei entzündlichen Brusterkrankungen
  • Ambulante operative Beratung (bei geplanter Rekonstruktion)



Sprechzeiten:

Montag

08:00 bis 13:00 Uhr

Dienstag

08:00 bis 13:00 Uhr

Mittwoch

08:00 bis 13:00 Uhr

Plastische Brustsprechstunde: Termine nach Vereinbarung

 

Terminabsprache Brustsprechstunde:

Voranmeldung und Koordination durch gynäkologische Ambulanz unter der Rufnummer: 0851 - 5300 84444

Bitte bringen Sie bei der erstmaligen Vorstellung alle in Ihrem Besitz befindlichen Befunde (Röntgenaufnahmen/Mammographie, Arztbriefe, Befunde über Durchführung einer Stanzbiopsie,etc.) sowie einen Überweisungsschein mit.


Stationäre Aufnahme/Operative Therapie

Bei Ihnen wurde die Diagnose Brustkrebs durch eine Gewebeprobe festgestellt. Am Tag der Aufnahme melden Sie sich bitte in der stationären Patientenaufnahme und begeben sich anschließend auf die gynäkologische Station (Station 94).
Während Ihres stationären Aufenthalts in der Frauenklinik sind Sie in modern ausgestatteten Einbett-, Zweibett- oder Dreibettzimmer untergebracht. Alle Zimmer verfügen über Dusche und Toilette, Telefonanschluss und Fernsehgerät.

Bereits vor Ihrer stationären Aufnahme wurden alle behandelnden Ärzte über Ihre individuelle Situation informiert. In der Mammakonferenz (Treffen aller Experten der operativen und onkologischen Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Pathologie) werden alle Befunde diskutiert und die operative Behandlung besprochen.

Am Aufnahmetag erwarten Sie verschiedene Untersuchungen und Gespräche:

Aufnahme durch die Schwestern: In einem Gespräch mit der aufnehmenden Schwester geht es um Ihre pflegerischen Bedürfnisse und Essenswünsche.

Aufnahme durch den Arzt: Im Aufnahmegespräch erfragt Ihr aufnehmender Arzt Ihre aktuelle Situation, den Verlauf Ihrer Erkrankung, weitere Erkrankungen und Voroperationen. Anschließend erfolgen die Blutuntersuchungen sowie die Besprechung des Operationsverfahrens (brusterhaltend oder Brustamputation) und die Aufklärung über die Operation. Bei Brustamputationen wird über Möglichkeiten des Wiederaufbaus gesprochen. Zusätzlich wird noch ein Foto Ihrer Brüste gemacht.

Aufnahme durch den Narkosearzt: Aufklärungsgespräch durch den Narkosearzt

Untersuchungen: Lungenröntgen, evtl. EKG, evtl. weitere Untersuchungen

Markierung des Wächterlymphknoten: Erfolgt bei Ihnen die Darstellung und Entnahme des Wächterlymphknotens wird die nuklearmedizinische Klinik mit einer feinen Nadel in Ihrer Brust die Injektion einspritzen, so dass der Operateur während der Operation den Wächterlymphknoten auffinden und entnehmen kann.

Sonographische/Mammographische Drahtmarkierung: Nicht tastbare Tumore werden vor der Operation mit Hilfe von Ultraschall oder Röntgen drahtmarkiert.

Bei der täglichen Visite erkundigen sich die Ärzte nach Ihrem Befinden und kontrollieren die Wundverhältnisse. Postoperativ werden Untersuchungen (Ultraschall der Bauchorgane, Ganzkörperszintigraphie) zum Ausschluss von Leber- und Knochenmetastasen durchgeführt. Nach Vorliegen der Befunde und des histologischen Ergebnisses wird Ihr Fall in der interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt. Über die weitere Nachbehandlungen wird mit Ihnen ausführlich gesprochen.

Während des stationären Aufenthalts werden Sie zusätzlich von unseren Physiotherapeuten, dem Psychoonkologen sowie dem Sozialdienst/bayerische Krebsgesellschaft betreut.

Bei Entlassung erhalten Sie nach Abschlussuntersuchung und -gespräch, einen vorläufigen Entlassbrief sowie einen Termin in der Brustsprechstunde, wo ihnen das weitere Prozedere und der Nachsorgekalender ausgehändigt wird. Meist ist ein Termin für die weitere Therapie vereinbart.


Chemotherapie/Antikörpertherapie

Beschließen unsere Experten i. R. der Mammakonferenz eine Chemotherapie, werden Sie über die Zellgifte (Zytostatika) mit Ihren Nebenwirkungen aufgeklärt. Die Chemotherapie richtet sich nach dem Ausmaß Ihrer Erkrankung und wird über mehrere Zyklen durchgeführt. Die Anzahl der Zyklen sowie die Intervalle zwischen den einzelnen Zyklen sind je nach Chemotherapieregime unterschiedlich. Falls Sie an einer Studie teilnehmen können, wird ein gesonderter Gesprächstermin in der Ambulanz der Frauenklinik/ II medizinische Klinik vereinbart. Dort erfahren Sie alles über den Inhalt und die Medikamente der empfohlenen Studie.


RADIO-LOG MVZ Strahlentherapie am Klinikum Passau

Einen ersten Vorstellungstermin im RADIO-LOG MVZ Stahlentherapie vereinbart das Sekretariat der Brustsprechstunde für Sie. Die weiteren Termine werden Ihnen dann direkt von der Strahlentherapie mitgeteilt. Die Strahlentherapie wird ambulant über mehrere Wochen durchgeführt und dauert täglich nur einige Minuten.


Antihormontherapie

Falls Sie eine Antihormontherapie erhalten (d. h. Einnahme einer Tablette pro Tag), wird Ihnen Ihr Frauenarzt ein Rezept für das jeweilige Medikament (Tamoxifen, Aromatasehemmer, Gestagen) aushändigen.


Nachsorge

Nachsorgeuntersuchungen liegen hauptsächlich im Bereich des niedergelassenen Frauenarzt. In Einzelfällen (z. B. nach Strahlentherapie oder Brustrekonstruktion) wird diese durch Ärzte des Brustkrebszentrums durchgeführt. Zusätzlich empfehlen wir unseren Patientinnen die Brustselbstuntersuchung.

Kontrolle beim Frauenarzt 

  • alle 3 Monate klinische Untersuchung der Brust
  • Mammographie/Ultraschall der betroffenen Brust halbjährlich und der nicht betroffenen Brust jährlich, nach Brusterhaltender Therapie zusätzlich 1/2 Jahr und dann 1 1/2 Jahre nach der OP
  • Weitere Untersuchungen/Bildgebung bei klinischem Verdacht

Palliativstation

Auf der Palliativstation werden Patienten behandelt, die an einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Krankheit mit begrenzter Lebenserwartung leiden und deren aktueller Zustand eine Versorgung zuhause unmöglich macht. Ziel ist es, durch eine schmerz- und symptomlindernde Therapie die Lebensqualität zu verbessern oder zu erhalten.
Weitere Informationen zur Palliativstation erhalten Sie hier.


Interdisziplinäre Konferenzen und Qualitätssicherung

Um die bestmögliche Kombinationstherapie für Sie auszuwählen, beraten wir uns in interdisziplinären Konferenzen (Tumorkonferenz, Mammakonferenz). Zur Überprüfung unserer operativen Ergebnisse beteiligen wir uns an Qualitätssicherungsmaßnahmen.


Angebot der Passauer Sportvereine

Hat dann die Krebs-Behandlung erst einmal begonnen, führen Therapien und Nebenwirkungen oft dazu dass Betroffene sich lieber ruhig verhalten. Bei vielen Kranken wirkt sich die verringerte Leistungsfähigkeit auch auf das soziale Leben aus. Sie ziehen sich zurück, verfallen in Depressionen, bewegen sich weniger oder gar nicht mehr. Studien haben längst bewiesen, dass Sport sich positiv auf den weiteren Verlauf der Erkrankung auswirkt. Anfangs geht es nur darum Herz und Kreislauf wieder fit zu machen. Im Laufe der Zeit kommen weitere Übungen hinzu, die helfen, dass Sie im Alltag wieder beweglicher werden. Regelmäßiger Sport hilft das körpereigene Abwehrsystem zu stärken, wirkt sich positiv auf die Psyche aus und in der Gruppe knüpfen Sie hilfreiche Kontakte zu anderen Betroffenen.
Quelle: Krebssportgruppe Passau

Die aktuellen Angebote der Sportvereine erhalten Sie hier: > Angebot


Wichtige Telefonnummern

Pforte

+49 851 - 5300 0

Brustsprechstunde/gynäkologische Ambulanz

+49 851 - 5300 4444

Onkologische Therapieambulanz

+49 851 - 5300 2358

RADIO-LOG MVZ Strahlentherapie am Klinikum Passau

+49 851 - 50198 560

Radiologie

+49 851 - 5300 2370

Station 94

+49 851 - 5300 2201

Station 12

+49 851 - 5300 1233

Station 32

+49 851 - 5300 2474

Palliativstation

+49 851 - 5300 81330

Psychoonkologe

+49 851 - 5300 81331

Bayerische Krebsgesellschaft

+49 851 - 5300 2268

Sozialdienst

+49 851 - 5300 2399

Seelsorge

+49 851 - 5300 3034



Studien

Am Brustkrebszentrum Passau werden Studien durchgeführt, um so die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die Teilnahme dient nur der Datenerhebung und hat keinen Einfluss auf Ihre Behandlung.

Einen Überblick über die laufenden Studien erhalten Sie hier.

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